Kein Aids für alle! HIV-Test als Schlüssel, um Aids zu verhindern

16. August 2018 Ehrung für das ehrenamtliche Engagement von Dr. Annett Karsten

Heute muss niemand mehr an Aids erkranken. Warum nicht? Die heutigen Behandlungsmöglichkeiten hemmen effektiv die Vermehrung der Viren und verhindern so, dass aus einer HIV-Infektion eine Aidserkrankung wird. Voraussetzung ist, die Infektion zu diagnostizieren, und zwar so früh, wie möglich. Daher hat der HIV-Test heute eine hohe Bedeutung. Die Früherkennung ermöglicht die Frühbehandlung. Die Aidshilfen entfalten mit dem Projekt "Kein Aids für alle bis 2020" Aktivitäten, Aids zu verhindern. Sich für den Test stark zu machen, ist eine davon.

In der AIDS-Hilfe Weimar und Ostthüringen wird die HIV-Testung alle zwei Wochen mittwochs von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr angeboten, anonym und kostenlos.

Als eine der ersten Aidshilfen in Deutschland, schuf die AIDS-Hilfe Weimar und Ostthüringen bereits 1990 die Möglichkeit, sich auf eine HIV-Infektion testen zu lassen. Vor dem Test gibt es, damals, wie heute, eine kompetente Beratung. Die Bedeutung des Testangebotes hat sich im Laufe der Jahre verändert. Heute sind diese Tests die wichtigste Maßnahme, um eine HIV-Infektion frühzeitig zu erkennen und die Voraussetzung, Aids zu verhindern.

Ohne die ehrenamtliche Mitarbeit von Ärzt_innen könnte die AIDS-Hilfe Weimar und Ostthüringen diese anonymen und kostenlosen Tests definitiv nicht anbieten. Annett Karsten engagiert sich bereits seit 16 Jahren ehrenamtlich als Ärztin bei der Durchführung von HIV- und Syphilistests der Aidshilfe. Kontinuierlich regelmäßig, zuverlässig.

Für dieses Engagement wurde Frau Dr. Annett Karsten mit dem Ehrenamtspreis der PARITÄTISCHEN Kreisgruppe geehrt.

Die Menschen, die in die Aidshilfe kommen, um sich testen zu lassen und die häufig angespannt oder aufgeregt sind, sind bei Annett Karsten gut aufgehoben. Sie werden von ihr freundlich empfangen und sie vermittelt ihnen Akzeptanz, Gelassenheit und Interesse.

Innerhalb der Aidshilfe ist Annett Karsten eine beliebte Kollegin, ja zu einer guten Freundin geworden. Anders, als sie selbst, sehen wir Ihr Engagement keineswegs als Selbstverständlichkeit an und wir sind ihr von Herzen dankbar. 

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